Die potenziellen Abnehmer für die diversen Biomasse-Produkte der Hanse Bioenergie Holding sind breit aufgestellt. Die Produktflexibilität der Hanse Bioenergie entsteht durch die Anlagenplanung und sichert für den Rohstoff Biomassse unterschiedliche Absatzmöglichkeiten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das während des Aufbereitungsprozesses entstaubte und keimfreie Stroh. Zum einen werden Strohpellets als Heizpellet, Futterpellet, Bio-Katzenstreu und Substratträger verwendet, zum anderen wird Stroh in unterschiedlichen Verpackungsvarianten als Tiereinstreu genutzt.
Der im Biomasse - Heizkraftwerk produzierte „grüne Strom“ wird nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) zu festen Vergütungssätzen über 20 Jahre in das regionale Netz eingespeist. Die Prozesswärme wird den Pellet produzierenden Gesellschaften der Holding zu akzeptablen Kosten in Rechnung gestellt.
Die recycelten Gummigranulate finden ihren Absatz in der Gummiindustrie, im Straßenbau, im Sportplatzbau, in der Isoliertechnik und der Automobilindustrie. Die restlichen Bestandteile der Altreifen, wie das Textil und der Edelstahldraht werden weiterverkauft. Das Textil wird als Füll- und Dämmstoff, wie auch als hochwertiger Ersatzbrennstoff genutzt. Der Edelstahldraht geht als wichtiger Zuschlagstoff zurück in die Stahlproduktion.
In allen Geschäftsbereichen wurden bereits Abnahmeverträge bzw. entsprechende Absichtserklärungen für Beschaffung und Absatz unterzeichnet, die langfristig attraktive Gewinne in Aussicht stellen und somit die Erwartungen der Anleger und Gesellschafter jederzeit erfüllen.
